Empereur Frédéric, Emperor Bean
Deutschland (Benary, Ernst; 1889-1890 Haupt-Samen-Verzeichniss) Eltern: rheinische Speck-;Mont d'or Wachs
Merkmale
- Bohnensorten und Wuchsformen
- Stangenbohne (Phaseolus vulgaris var. vulgaris)
- Farbanzahl
- einfarbig
- Grundfarbe
- lila bis bläulich
- weitere Farbe
- Musterung
- einfarbig
- Blütenfarbe
- violett
- Korngröße (getrocknet im Durchschnitt)
- 10 mm - 15 mm
- Kornform
- rundoval
Diese Sorte wurde am 16.11.2012 von schreberArten hinzugefügt. Sie wurde 3 mal geändert, zuletzt am 11.06.2018 von CarpeDiem.
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Kommentare
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Hülsen zunächst gelb mit roten Sprenkeln, mit zunehmender Reife werden sie leuchtend rotviolett und dunkeln später nach
schreberArten
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16.11.2012
Es gibt immer wieder 2 unterschieliche Varianten m Umlauf. Eine mit den leuchtend rotvioletten Hülsen und eine Gelbe, leicht rötlich angehauchte mit farbiger Maserung. Den Beschreibungen nach, würde ich die mit den leuchten roten Hülsen für eine andere Variante halten.
CarpeDiem
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02.10.2016
http://www.dasgrossefreie.com/gem%C3%BCsesorten/bohnen/stangenbohne-kaiser-friedrich/
In Deutschland fiel sie vermutlich dem 1934 geschaffenen Saatgutgesetz zum Opfer, das dem „Sortenwirrwarr“ mit einer „Sortenbereinigung“ ein Ende bereiten sollte. Zahlreiche Gemüsesorten, die Anfang der 30er Jahre noch im Handel waren, wurden per Gesetz verboten, weil sie „für die Landeskultur als wertlos“ erachtet wurden. Nach strengen Kriterien, die größtenteils noch heute zur Anwendung kommen, wurden für den Massenanbau ungeeignete Sorten aussortiert. In das damalige Reichssortiment schafften es folglich nur wenige Sorten und auch das Ende des Anbaus und der Nutzung der Stangenbohne „Kaiser Friedrich“ wurde damit besiegelt.
Butterbohne. Gelblich mit rotvioletter Zeichnung. Bohnen lilablau, später braunblau. Spätreifend, daher Frostgefahr. Ertragreich. Breite, flache rosa- bis lilafarbene Hülsen. Violettfarbenes bis bräunliches Korn. Sehr schöne Stangenbohne zur Fisolennutzung.
CarpeDiem
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17.10.2016
Gisela: setzt tief unten an, Schoten grün mit rotbraunen Sprenkseln, zart
CarpeDiem
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17.03.2018
Allgemeine Sortenbeschreibung aus Benary, Ernst; 1889-1890 Haupt-Samen-Verzeichniss:
Diese werthvolle Neuheit ist aus einer Befruchtung der rheinischen Speck- oder Zucker-Brech mit der Mont d'or Wachs-Stangenbohne entstanden und vereinigt die Vorzüge beider Sorten. Die Schoten haben dieselbe Form wie die der rheinischen Speck-Stangenbohne und eine Länge von 22-25 cm, sind dickfleischig und äusserst saftig, während sie sich in der Farbe der Mont d'or-Stangenbohne nähern; sie sind goldgelb mit rosa Anflug und stellenweise smaragdgrün schattiert. Wir haben es hier mit einer vortrefflichen Brechbohne zu thun, welche bis zu ihrer Reife keine Fäden bekommt und deren Schotenansatz so reich und andauernd ist, dass vom Sommer bis in den Herbst hinein ununterbrochen gepflückt werden kann. Diese neue Sorte ist als Salat- wie Gemüsebohne gleichwerthig mit der Siebenbürgener Speck-Stangenbohne, ebenso zart, weich und wohlschmeckend wie diese und liefert ausserdem auch unter ungünstigen Witterungsverhältnissen sehr gute Erträge.
CarpeDiem
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11.06.2018
Sehr ertragreich. Die Hülsen eignen sich durch die kurze Kochzeit und den zarten, süßlichen Geschmack gut für Bohnensalat und andere Gerichte.
Solros
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04.01.2021
2021 spät reif gewesen. Blaue, rundliche Körner.
Solros
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13.11.2021
Als Fisole geeignet, da sie fadenlos ist, zudem sehr angenehm buttrig. Die Sorte kann auch als Körnerbohne verwendet werden. Die Färbung der Körner variiert um einen Violett-Ton. Dabei sind auch Körner mit eher bläulicher oder zum Nabel hin eher gräulicher Färbung, wobei die meisten eine feine, hellere Aderung erkennen lassen.
Die Variante mit den margenta-leuchtenden Hülsen (siehe Eintrag oben) reifen etwas später als die lila-grün-gescheckten Hülsen. Diese erste Variante hat zudem eine deutliche Lila-Färbung des Stängels. Anhand der oben zitierten Beschreibung des Züchters Ernst Benary (1819-1893) kann man erahnen, dass sich beide vorhandenen Ausprägungen vom ursprünglichen Erscheinungsbild, das möglicherweise auch nicht ganz einheitlich war, entfernt haben. Tendenziell sollte der rosa Farbton der Hülsen bei der weiteren Auswahl berücksichtigt werden.
Wenn nicht die ungewöhnliche Färbung der Hülsen der Grund dafür war, dass diese Züchtung nach der ersten Deutschen Saatgutverordnung von 1934 nicht mit in die Reichs-Sortenliste aufgenommen wurde, dann vielleicht die Tatsache, dass der Züchter Ernst Benary aus einer jüdischen Familie stammte.
Karen
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11.02.2026
Die Pflanzen können sehr lang werden. Ich habe mal nach der Ernte die Stängel entwirrt, auf den Boden gelegt und ausgemessen: Bis zu 9 Meter lang! Darum lasse ich sie gern unter Bäumen wachsen, da haben sie dann genug Platz zum Ranken.
Karen
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11.02.2026
